In der Nacht zum letzten Sendetag der legendären Berliner Radiostation Funkwelle FM auf 95,2 MHz fanden sich die Cops zu einem Geheimkonzert ein. Polanski brachte ein Akustikklampfe mit, Boss eine neue Drummachine. So gegen 1 Uhr gings los.
Nach der "Platte des Jahres" des vergangenen Sommers legen die Herren Boss und Polanski die Messlatte noch ein Stück höher. "Live Experience 3000" ist nicht nur für jeden Hörer eine bittere Pille. Die Platte beweist, dass die Cops sich entwickelt haben, dass auch sie Erfahrungen gemacht haben.
Boss und Polanski waren drei Tage im Studio. Heraus kam die "Platte des Jahres". Die Cops katapultieren sich mit ihr endgültig in die Liga der Superstars. Die beiden Flaschensammler stellen Fragen, die keinen interessieren. Und sie haben die passenden Antworten parat: Gewalt, Freiheit und Liebe.
Eine Woche vorm Konzert stand immer noch die Frage, was man dort eigentlich machen soll. Keine Zeit, also einfach ein paar Instrumente eingepackt und los gings. Das war die Geburt der Firecops. Ein Moment reichte aus, um den Grundstein für eine beispiellose Karriere hinzulegen.
Der schwierige Nachfolger von "Out Of Tune" ließ lange auf sich warten. Vorher viele gescheiterte Versuche sowie das Ende der Zusammenarbeit mit Label ulfTone music. Pablo lässt sogar manchmal ein paar andere Musiker mitmachen.
Acht neue Songs vom Meister. Am Schlagwerk sprangen sogar für einige Nummern die Los-Desastres-Kollegen Rentini und Pablo ein. Für lange Zeit die letzte der klassischen Boss-Platten.
Lange her, einfach mal raus damit: Toni Rentini an den Drums, Peter Boss am Bass und an den Tasten, und Morton Pablo an der Gitarre. Das Trio hielt nur ein Jahr, das legendäre Jahr 2003. Die Aufnahmen erinnern an eine Zeit, in der alles möglich schien und auch manchmal was schief ging. Herrlich.