Paolo Mio war seinerzeit ziemlich unbekannt. Daran sollte sich auch später nichts ändern. Aus heutiger Sicht könnte man vermuten, dass nicht einmal er selbst sich gekannt hat. Die wenigen spärlichen Informationen über ihn sind derart widersprüchlich, dass sich das Heyst Archiv dazu entschloss, auf sie zu verzichten.
Mios Musik erinnert an frühe Aufnahmen Morton Pablos. Unterschied: die deutschsprachigen Texte aus der Feder von Jochen Schmidt. Es sind frühe, teilweise in einer Nacht geschriebene Verse, die für jeweils ein Musiktheater gedacht waren. Mio erhielt die Texte und benötigte ebenfalls nicht länger als ein paar Stunden, um sie zu vertonen. Aufgenommen mit einer 4-Spur-Bandmaschine fehlt den Liedern jeglicher Schnickschnack.